Porree (auch Lauch genannt) soll bereits im alten Ägypten die Arbeiter beim Pyramidenbau gestärkt haben, und der römische Kaiser Nero legte jeden Monat einen Porreetag ein, was ihm den Spitznamen „Porrophagus" („Porreefresser") eintrug. Es wäre schade, würde man Porree nur als Bestandteil von Suppengemüse kennen! Er ist nämlich in den verschiedensten Gerichten einsetzbar. So lässt er sich gut zu Gemüsegerichten oder Salaten verarbeiten, harmoniert besonders mit Geflügel und entfaltet seine Würze in Eintöpfen und Aufläufen. Den pikant zwiebeligen Geschmack erhält er durch die ätherischen Öle und Aromastoffe, die für seine Gattung typisch sind.
Kultiviert: Seit den alten Ägyptern
Herkunft: Östlicher Mittelmeerraum und Vorderasien
Familie: Liliengewächse
Verwandtschaft: Knoblauch und Zwiebel
Innere Werte: Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen, ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen, ätherisches Öl (Allylsenföl)
Wirkung: fördert Verdauung und Gallentätigkeit