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(Salzburg, 19.2.2010) "Es kann nicht sein, dass ein Industrieprodukt aus deutschem Topfen als 'Hartberger Bauernquargel' verkauft wird. Dem Konsumenten wird hier österreichische Herkunft vorgegaukelt. Dieser Industriebetrieb bezieht keinen Liter Milch von einem österreichischen Bauern. Das ist erschreckend", zeigt sich Eisl über verärgert.
Die Lebensmittelkennzeichnung spielt eine große Rolle bei der Kaufentscheidung im Geschäft. Bei der Umfrage „Konsumentenschutzfragen 2008" haben 50 % der befragten Konsumenten angegeben, dass sie Herkunftsangaben immer oder häufig beachten, weitere rund 30% nutzen diese Information zumindest manchmal. Somit beschäftigen sich 80% der Kunden mit der Herkunft von Lebensmitteln.
Landesrat Sepp Eisl fordert, dass Kunden nicht getäuscht werden dürfen. "Wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drinnen sein. Es kann nicht geduldet werden, dass ausländische Rohprodukte nach Österreich herein geschleust, als heimische Spezialitäten gekennzeichnet und an Kunden verkauft werden. 'Schummelprodukte' dürfen in Österreich keine Chance mehr haben. Hier wird Vertrauen der Kunden missbraucht", sagt Landesrat Eisl.
Landesrat Sepp Eisl fordert, dass in der Lebensmittelkennzeichnung die Herkunft ausländischer Rohprodukte klar gekennzeichnet werden muss. Er verlangt von Gesundheitsminister Alois Stöger, dass er umgehend tätig wird und in Diskussion mit dem Nationalrat eine Gesetzesänderung für die Kennzeichnung von Lebensmittel herbeiführt.
Als Vorbild dient das anerkannte AMA-Gütesiegel. Es steht bei landwirtschaftlichen Produkten für garantierte österreichische Herkunft und Qualität.
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